Wenn man oft von der Ukraine spricht, betont man ihre weibliche Natur. Die Politiker – die Königin Frankreichs Anna Jaroslavna und die türkische Sultanin Roksolana, die Schriftstellerinen Lesja Ukrainka und Marko Vovtschok, die Schauspielerinen Marija Sankovezka und Solomija Kruschelnizka. Für die Ukraine wurde das letzte Jahrhundert die Zeit echten, ausserordentlichen und eigentümlichen Malerinen – Katerina Bilokur, Marija Prijmatschenko, Tetjana Jablonska. Zweifellos gehört und ein eigenartiges Schaffen von Angelika Rudnizka zu einer Reihe der Werken von den obengenannten Künstler.
Angelika denkt zyklisch, sie schafft eine Reihe der Werke, die ähnlich der Seiten die Buchkapitel bilden, und die letzten schliessen sich zu einer Abhandlung über das richtige ukrainische Weltall zusammen, wo Tripillja und die Kiever Rus, die Monumentalität des Steingrabes (Kamjana Mogila) und skifisches Ornament, Hochzeitstücher von Podillja und Ikonen von Polissja durch nur einzige Empfindung und Weltanschauung vereinigt sind. Und man spürt in dieser Welt einen Einfluss von allen anderen Weltallen (indianischem und tatarischem, russischem, polnisch-litauischem, judischem, türkischem, österreichisch-ungarischem, rumunischem), die schon seit langem in sich verschiedene Elementen der ukrainischen Welt eingezogen hatten.
Zuerst war die Ukraine von Angelika als einem Pop-Stern entzükt. Sie galt als eine Autorität und war ein Moderator des bekannten, täglichen Musikprojektes “Das Territorium A”, das im die grösste Popularitätsquote habenden Fernsehkanal dem Staat neue Sterne und eine neue Musik öffnete. Angelika war auch eine Singerin, die jetzt fünf Alben in ukrainisch und französisch, zirka fünfzehn Videoclips und mehrere tausende Bewunderer. Über die Angelika-Malerin erfuhren wir später, im Jahre 2004, als das Freulein in die richtige Klemme geriet (sie wurde gelähmt, die Krankheit fesselte sie an das Bett). Angelika war selbstverständlich nicht im Stande, zu singen, auf die Bühne treten, in der Sendung zu arbeiten. Sie als Schöpfer konnte nicht schaffen zu verlassen. Eben damals wurde die Malerin Angelika Rudnizka in den schwierigsten Zeiten für den Menschen Angelika Rudnizka geboren. Als Gegengewicht zu der Krankheit, dem Schmerz, der Einsamkeit erfand sie ihre eigene von vielen malerischen Farben, altertümlichen Wahrzeichen und der lebenslustigen Stärke erfüllte Welt. Das wichtigste war aber das, dass diese Welt von Gefühlstiefe, schöpferischer Begabung und Optimismus erfüllt. Und sie tat alles durch Nadel und Faden.
Angelika erzählte, dass sie einmal während des Krankheitanfangs sich gefangen hatte, dass sie im Kopf die Decke verziert hatte. Sie hatte Farben, Bleistifte geboten. Sie hatte aber nicht gekonnt, im Bett zu schaffen. Deswegen hatte sie sich an die von der Grossmutter und Mutter gegebenen Lehre erinnert. Die Stickereilehre. Später wurde ihre Technik als gestickte Malerei genannt.
Der Angelika gelang es die Volksstickerei zur modernen Kust zu verwandeln. Die die vieljährige Überlieferungen der Volkskunst als Eckstein habenden Schaffen von der Malerin sind absolutlich autorisch, absolutlich ukrainisch und zu gleicher Zeit modern und multiethnisch. Bäume sind eine geliebte Hauptgestalt von Angelika. Und das ist kein Wunder, weil der Lebensbaum für die Ukrainer seit lingerer Zeit als heiliges Wahrzeichen gilt. Aber jeder hat seinen wie ein Leben eigenen Baum. Die Bäume von Rudnizka sind auch eigenartig: fantastisch, eigentümlich, prunkvoll. Sie wachsen in einem poetischen “Tugendgarten” aus, bilden einen “Urwald” der Schönheit und Träume, lassen den Zuschauer an der Ewigkeit teilnehmen. Aber der erste von gelähmter Malerin geschöpfte Baum hatte kene Wurzel. Er schien über die Erde zu fliehen. Nebenbei gesagt, wurde gerade dieser Baum zum Symbol einer gegen den Brustkrebs gerichteten wohltätigen Aktion.
Der Baum gilt als Wahrzeichen des Lebens und der Gens, als Nachhall der Paradiesurquelle und der Ersterkenntnis. Der Baum ist eine so einfache und klare Pflanze. Und in der Zeit gilt als ein geheimnisvolles, von einem heiligen Sinn erfülltes Zeichen. Der Baum ist eines der uraltesten Elementen und der Wahzeichen von der uralten Kulturen, der von Ersthandwerkmeistern aufbewahrt und von modernen Künstlern beliebt wurde.
Die Bäume waren eines der Hauptwahzeichen ukrainischer “Ruschniki”, “Koljadki”, Märchen und Mythen. Die urlte im Volksschaffen kristalisierte Vorstellung vom Baum ist eine eigenartige Wendung an unseren Sinn und Gefühle.
Angelika bemerkte noch, dass der Baum nach dem Wesen und der Form ähnlich dem Ei ist. In der ukrainischen Tradition gibt es eine sogenannte “Arche Noah”, eine eigentümliche Erstquelle des ganzen Weltalls – die “Jajze-Rejze”, die Allem das Leben brachte. In der ukrainischer Tradition gibt es noch die sogenannten “Pisanki”. Das sind durch Spezialzeichen bemalte Eier, die zu einem unabbingbaren Attribut der Weihnachtstagen (Ostertage) wurden.
Das Schaffen einer Symbiose von Lebensbaum, “Pisanka” und “Jajze-Rejze”, die zum Zyklus “Die Bäume-Pisanki” gehören, ist eines der künstlerisch-philosophischen Wunder von Rudnizka. Ein Kunstwissenschaftler behauptet, dass Rudnizka die Ikonenwand des genetischen Gedächtnisses vom ukrainischen Volk geschaffen hat, zum ersten Mal in der ukrainischen und Weltkunst die obengenannten Wahrzeichen vereinigt zu haben. Ihre Zyklus “Die Bäume-Pisanki” (der Tugendgarten) schockierte von guter Seite sowie Fachleute-Etnographen, als auch Fachleute auf dem Gebiete der modernen Kunst.
Eine angenehme Ergänzung zu den Schaffen der Malerin ist auch eine Art-Design-Linie, die sie “Etno-Glamur” genannt. Zu dieser Linie gehören Gegenstände des Interieurs, die schon heute Wohnungen und Büros von bekannten Menschen der Ukraine schmücken. Eine nachträgliche Information über diese Schaffen können Sie nach der Adresse www.ethnoglamour.rudnytska.com finden. In diesen Werken bewundert nicht nur, wie immer, eine Gestalttiefe und ein feines Kompositions- und Farbgebungsgehör, sondern auch das zu einem Ideal geführten Prinzip von “Ruschnik”, wenn linke und rechte, obere und untere Hälften absolutlich symmetrisch sind.
Die künstlerische Geschichte von Angelika Rudnizka zählt nur einige Jahre. Sie hat in ihrem Aktiv 60 Schaffen. Sie hat aber hinter ihren Schultern schon mehr als 10 Personalausstellungen, weil keine ihre Werke in Werkstatt liegen oder zu den
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tel: +380445319753; +380674401486 e-mail: a@rudnytska.com icq: 346896806
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